Wechselschaltung

Lampen über zwei Schalter bedienen

Wechselschaltung: Zwei Lichtschalter für eine Lampe

Möchten Sie Leuchten mit zwei Schaltern bedienen, benötigen Sie eine Wechselschaltung. Erfahren Sie hier, wie eine Wechselschaltung für Licht funktioniert und wie eine Wechselschaltung gemäß Schaltplan vom Fachmann angeschlossen wird.

Vorteile einer Wechselschaltung

Besonders praktisch ist eine Wechselschaltung für Licht in Räumen mit zwei separaten Eingängen. Im Flur beispielsweise können Sie mit einer Wechselschaltung das Licht beim Betreten der Wohnung einschalten und es am Ende des Flurs mit dem zweiten Schalter wieder ausschalten. Die jeweilige Position der Schalterwippe spielt dabei keine Rolle.

Vorteilhaft ist eine Wechselschaltung auch im Schlafzimmer. Sie schalten das Deckenlicht beim Betreten des Raumes ein und knipsen es beispielsweise nach dem Lesen bequem über den zweiten Lichtschalter am Bett wieder aus.

Auch eine Kombination aus Wechselschaltung und Steckdose ist möglich, sie bietet sich vor allem bei indirekter Beleuchtung durch eine Stehlampe an. Die Stehlampe wird über die Steckdose mit Strom versorgt und über den integrierten Schalter oder den zweiten Schalter bedient.

Profisache: Wechselschaltung anschließen

Das Grundprinzip zu verstehen ist das eine, die Installation einer Wechselschaltung nach Schaltplan fachmännisch durchzuführen eine andere. Bei Neuinstallation muss man am Verteilerkasten hantieren und neue Schalterdosen montieren, außerdem gegebenenfalls neue Stromkabel in der Wand verlegen. Diese Arbeiten sind nicht ungefährlich und sollten daher von einem Profi durchgeführt werden. Wenden Sie sich hierfür an die Experten Ihres Elektro-Fachbetriebs.

Um den Schalter einer bestehenden Wechselschaltung für Licht auszutauschen, benötigt man Wechselschaltereinsätze mit der Fachbezeichnung „Aus-/Wechselschalter“. Die Schalter sind mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet: einem Kreis mit zwei gegenüberliegenden Haken in der Stellung auf 1 und 7 Uhr.

Ein Schalter für eine Wechselschaltung hat drei Anschlussklemmen. Der Kontakt L (früher P) ist für das stromführende Kabel vorgesehen, auch Außenleiter oder Phase genannt. Er befindet sich oben auf der Rückseite. Bei dem zweiten Wechselschalter wird dieser Kontakt nicht für die Stromzufuhr, sondern für die Ader verwendet, die zur Lampe führt. Die anderen beiden Kontakte unten an der Rückseite eines Wechselschalters sind mit Pfeilen oder einem K gekennzeichnet. Hier werden die beiden Wechselschalter über zwei Adern miteinander verbunden (Ausgangsklemme).

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