Wäschetrockner
Textilien innerhalb von kürzester Zeit trocknen

Ein Wäschetrockner wird dazu genutzt feuchte Textilien unter Zufuhr von warmer Luft maschinell in möglichst kurzer Zeit zu trocknen. Im Gegensatz zur Trocknung auf dem Wäscheständer ist diese Methode jedoch kostenintensiver. Sollte Ihre Entscheidung doch für den Wäschetrockner ausfallen, dann empfiehlt sich als energiesparsame Maßnahme: Die Wäsche gut vorschleudern (mind. 1200 Umdrehungen/Minute), denn dann verbraucht der Trockner weniger Energie.

Auf dem Markt sind derzeit 2 grundsätzliche Trocknerarten erhältlich: Ablufttrockner und Luftkondensationstrockner. Beide Geräte benötigen zum einwandfreien Trocknen einen gut gelüfteten Raum. Achten Sie außerdem auf die Energieeffizienzklasse. Die effizientesten Trockner erkennen Sie an den Klassen A+, A++ und A+++. Die niedrigste Energieeffizienzklasse wird mit D gekennzeichnet. Für Waschtrockner gilt die Klassifizierung von A bis G, wobei A für die höchste Energieeffizienz steht.

Wäschetrockner der Klasse A+++ kosten bei der Anschaffung mehr als Geräte der Klasse A, verbrauchen dafür rund 65% weniger Strom. Der höhere Kaufpreis gleicht sich daher schnell aus. Den Stromverbrauch pro Jahr entnehmen Sie dem Energielabel. Basis für die Angabe sind 160 Trockengänge im Jahr.

Kondensationstrockner

Ein Kondensationstrockner hat einen geschlossenen Luftkreislauf. Die Umwälzluft wird erwärmt, in einer Trommel durch die feuchte Wäsche geleitet und dessen Feuchtigkeit durch Verdunstung wieder aufgenommen. Um der feuchtheißen Luft ihre Feuchte zu entziehen, wird sie im Gerät an einer gekühlten Fläche vorbeigeführt, an der der Wasserdampf auskondensiert und als flüssiges Wasser in einen Auffangbehälter fließt; dieser muss von Hand entleert werden. Die abgekühlte Umwälzluft wird danach wieder angewärmt, der Kreislauf ist geschlossen.

  • + Geräte können in fast jedem Raum betrieben werden.

  • - Geräte verbrauchen mehr Energie als Ablufttrockner

Ablufttrockner

Ein Ablufttrockner saugt zunächst Raumluft an, erhitzt diese elektrisch und bläst sie dann durch die Trommel. Dort gibt die Wäsche die Feuchtigkeit an die Luft ab. Die der Wäsche so entzogene Feuchtigkeit gibt der Trockner dann über einen Abluftschlauch ab.

  • + Einfache Technik

  • + Geräte sind im Vergleich kostengünstig

  • + Geringerer Stromverbrauch als bei Kondensationstrocknern (bis zu 20%)

  • - Es wird ein Aufstellraum mit Außenöffnung für den Abluftschlauch benötigt

Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner sind im eigentlichen Sinne auch Kondensationstrockner. Die eingebaute Wärmepumpe sorgt dabei dafür, dass ein Großteil der Energie der Trocknung zu Gute kommt indem der heiße Teil der Wärmepumpe die Zuluft aufheizt und am kalten Teil die Feuchtigkeit der Abluft kondensiert.

Konventionelle Trockner mit Kondensatbehälter geben im Gegensatz dazu die erwärmte Kühlluft an den Umgebungsraum ab und verschwenden damit Energie, da ja ein Teil der Energie als Wärmeabluft verloren geht. Ein weiterer Vorteil der Wärmepumpentrockner ist die geringe Feuchtigkeitsabgabe.

Verglichen mit konventionellen Geräten der Energie-Effizienzklasse A kann ein Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie derzeit bis zu 50 % Energieersparnis haben.

Waschtrockner

Bosch

Sie benötigen einen Wäschetrockner, aber aus Platzgründen ist es Ihnen nicht möglich ein zweites Gerät, einen Wäschetrockner zusätzlich aufzustellen? Dann ist ein sog. Waschtrockner eine gute Alternative - er vereint Waschmaschine und Luftkondensationstrockner in einem Gerät.

Bei den meisten Geräten dieser Art kann auf Grund der kleiner ausgeführten Waschtrommel nur die halbe Beladung im Vergleich zum reinen Waschen getrocknet werden, weil beim Trocknen die Wäsche mehr Raum benötigt als beim Waschen.

Deswegen und aufgrund der Tatsache, dass Waschtrockner meist kaltes Frischwasser zur Kondensation der Umluft benutzen sind die Betriebskosten erheblich höher als beim Betrieb von Einzelgeräten. Achten Sie deswegen besonders darauf, nur Geräte die mindestens die Effizienzklasse A haben, zu kaufen. 

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