Energiesparen mit dem E-CHECK

Sicherheitsprüfung der Elektrik

E-CHECK: Sicherheitsüberprüfung für Elektroinstallationen und Geräte

Defekte und veraltete Elektroinstallationen und elektrische Geräte können große Schäden hervorrufen – im schlimmsten Fall kommt es zu einem Brand mit katastrophalen Folgen. Mit einem regelmäßigen Elektrocheck (E-CHECK) in Haus oder Wohnung beugt man solchen Schreckensszenarien vor. Doch was ist das eigentlich genau, so ein E-CHECK Wer darf ihn durchführen, welche Kosten entstehen dabei?

Der E-CHECK ist ein Fall für den Elektro-Fachbetrieb

In der Regel fallen bei einem E-CHECK Kosten zwischen 120 und 250 Euro an. Der genaue Preis hängt natürlich von der Größe der Wohnung oder des Hauses sowie der Anzahl der zu überprüfenden Geräte ab. Angesichts der Gefahr, die von defekten oder laienhaft installierten Elektroanlagen ausgeht, sollte man die Investition in die eigene Sicherheit nicht scheuen. In Unternehmen ist ein regelmäßiger E-CHECK sogar vorgeschrieben. Feststehende Geräte wie Kopierer, Kühlschränke und Aktenvernichter müssen laut Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften alle vier Jahre, bewegliche Geräte (Computer, Kaffeemaschine etc.) sogar alle sechs Monate überprüft werden.

Für Hausbesitzer und Mieter besteht keine Pflicht zu einem E-CHECK Experten raten aber dringend dazu, ihn auch in Privathäusern regelmäßig durchzuführen. Empfohlene Intervalle: bei fest installierten Geräten alle vier Jahre, bei beweglichem Inventar einmal jährlich. Doch Achtung: Eine offizielle Prüfung, die durch ein E-CHECK-Protokoll dokumentiert ist, dürfen ausschließlich Elektro-Fachbetriebe der Elektroinnung durchführen.

Der E-CHECK zahlt sich nicht nur in puncto Sicherheit aus

Die insgesamt rund 12.000 Innungsfachbetriebe in Deutschland führen jährlich mehr als 230.000 E-CHECKs durch. Dabei prüfen sie Schutzeinrichtungen wie zum Beispiel Fehlerstromschalter sowie Geräte wie Elektroherde, Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, elektrische Küchengeräte und Waschmaschinen auf aktuelle Standards. Außerdem kommen sämtliche Kontroll- und Sicherheitssysteme auf den Prüfstand, ebenso Einrichtungen zum Blitzschlag- und Überspannungsschutz. Nur wenn beim E-CHECK die Messungen ergeben haben, dass sämtliche elektrischen Anlagen und angeschlossenen Geräte fehlerfrei arbeiten, wird die entsprechende Prüfplakette vergeben.

Neben dem reinen Sicherheitscheck wird in jüngster Zeit häufig eine zusätzliche Beratung zu Energiesparmaßnahmen angeboten – ein sehr empfehlenswerter Service, da sich beispielsweise durch die Anschaffung neuer Geräte mit verbesserter Energieeffizienz bis zu 50 Prozent Stromkosten sparen lassen. Außerdem gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Kosten für den E-CHECK wieder hereinzuholen: Viele Versicherungen gewähren Prämienrabatte, wenn elektrische Anlagen das E-CHECK-Prüfsiegel tragen. Laut Elektrofachverband Nordrhein-Westfalen sind Nachlässe bis zu zehn Prozent möglich.

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