Dachrinnenheizung

Schutz vor Schäden durch Schnee und Eis

Dachrinnenheizung: Schutz vor Schäden durch Schnee und Eis

Dachrinnenheizung

Strom zum Heizen zu verwenden – eigentlich ist das keine gute Idee. Denn Strom ist teuer und der Energieverlust beim Heizen mit Strom hoch. Aber es gibt auch Szenarien, in denen es keine andere Möglichkeit gibt. Ein solcher Fall ist die Dachrinnenheizung, die im Winter Materialschäden durch Eisbildung verhindert. Welche Schäden genau das sind und worauf Sie bei einer Dachrinnenheizung achten müssen, erfahren Sie hier. 

Warum eine Dachrinnenheizung sinnvoll sein kann

So schön eine Winterlandschaft beim Spaziergang ist, so lästig sind einige Begleiterscheinungen für Hausbesitzer. Und können sogar teuer werden. Wenn beispielsweise durch Eisbildung das Regenfallrohr verstopft, neues Tauwasser nachfließt, wieder gefriert und sich dabei ausdehnt, können die Fallrohre platzen. Regenrinnen drohen sich unter dem Druck einer hohen Schneelast dauerhaft zu verformen und im schlimmsten Fall abzureißen. Regelrecht gefährlich wird es, wenn das Tauwasser nicht abfließen kann, über die Regenrinne schwappt, sich beim Wiedergefrieren Eiszapfen bilden und diese dann auf den Gehweg oder die Auffahrt fallen. Eine Dachrinnenheizung – Stromverbrauch hin oder her – verhindert das.

So hoch ist der Stromverbrauch einer Dachrinnenheizung

Wieviel Strom eine Dachrinnenheizung verbraucht, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

  • Bauart der Dachrinne
  • Länge der zu beheizenden Rinne
  • Außentemperatur

Zum Beheizen der Regenrinne wird ein einfaches Heizband in die Rinne gelegt und mit dem Stromnetz verbunden. Bei einer halbrunden Rinne rechnet man mit einer Heizleistung von 15 Watt pro laufenden Meter. Bei einem Haus mit einer Seitenlänge von 8 Metern müssen Sie also mit 15 Watt x 8 Meter x 2 Hausseiten = 240 Watt rechnen. Verschiedene Dachrinnenheizung-Tests haben ergeben, dass bei kastenförmigen Rinnen und bei über 240 Millimeter breiten Rinnen zwei Heizbänder nötig sind. Heizleistung und Verbrauch verdoppeln sich dann also. 

Die meisten angebotenen Dachrinnenheizungen sind selbstregulierend. Laut Dachrinnenheizung-Tests aktivieren sich die meisten Systeme bei unter 3 Grad und schalten sich bei Temperaturen ab 6 Grad wieder ab. Empfehlenswert sind Dachrinnenheizungen, die neben der Temperatur auch die Feuchtigkeit messen und die Heizung abschalten, wenn es trocken ist.

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